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SpielwieseFernsehenÜbersicht
Christian Ulmens Karriere im Fernsehen begann im Offenen Kanal Hamburg mit einer Talkshow, in der er nach eigenem Bekennen unfreiwillig eine Ulrich-Meyer-Parodie mit Themen wie Atomkraftwerken oder Kriegsspielzeug versah. Es folgten Radiosendungen im OK-Radio, Radio 107 und Radio Hamburg, für sein Engagement und Talent wurde er 1992 von mit dem Junior-Reporter-Preis von RTL ausgezeichnet. Dort folgte auch Kindersendung "Disney & Co.", bei der er sich trotz seiner jungen Popularität schnell unwohl fühlte. Mehr versprach da der Anruf eines MTV-Talentscouts in seiner OK-Callinshow, auf den Engagements für den Musiksender folgten, zunächst in London, später in Berlin, zunächst in nicht ganz perfektem Englisch, später auf Deutsch. Er moderierte die Sendungen "Hot", "Alarm" und "Live aus Berlin", war aber mit dem Format unzufrieden und verließ MTV. Von 2000 bis 2003 moderierte und produzierte er "Unter Ulmen" und wurde mit unkonventionellem, manchmal lautem Humor bekannt, "UU" wurde zum Geheimtipp für progressive Fernsehunterhaltung jenseits der großen Sender. Nach Beginn seiner Schauspielerkarriere wurde die Sendung eingestellt und Ulmen war auf dem Berliner Sender noch sporadisch in Special-Sendungen zu sehen. 2004 produzierte er mit Brainpool die deutsche Fassung der englischen Reality-Show "My New Best Friend" unter dem Titel "Mein neuer Freund", die auf ProSieben ausgestrahlt wird. |
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Manchmal waren die alten Zeiten doch gut. 'Unter Ulmen'
war es jedenfalls, und nicht selten leben Halbwissende in
dem Glauben, Ulmens Vorname laute tatsächlich 'Unter'.
Da gab es aber noch mehr. Seit dem Offenen Kanal ist
Christian einer vom Fernsehen - und das sei ausnahmsweise
als Lobhudelei verstanden. |