Kinofilme

"Herr Lehmann"

Kinostart: 02.10.2003
Genre: Komödie / Drama

Story, Interviews, Links, Auszeichnungen

Im Jahre 2003 war es für Christian soweit: er erhielt seine erste Hauptrolle in einem Kinofilm. Nach neun Castings stand er als "Frank Lehmann" fest. 2004 wurde er für seine Leistung mit dem Bayrischen Filmpreis ausgezeichnet.

Story

Wir schreiben das Jahr 1989: Kreuzberg SO36 ist ein kleiner Kosmos in einer riesigen Galaxie, schon das angrenzende Kreuzberg 61 ist befremdendes Ausland, Charlottenburg ein anderer Kontinent und die DDR ein fremder Planet.

Herr Lehmann heißt eigentlich Frank, aber da er schon bald dreißig wird, nennen ihn alle nur noch "Herr Lehmann". Er ist der Guru einer beschaulichen, übersichtlichen Welt voller Philosophen, Künstler, Biertrinker, Kokser, Heteros, Schwuler und anderer Lebenskünstler, die inmitten einer feindlich gesinnten Welt ihre Enklave und das Recht auf Stillstand gegen jede Form von Veränderung verteidigen.

Herr Lehmann ist der Schutzpatron aller Tresenkräfte, Bierkonsumenten und Liebhaber sinnloser Gespräche. Karl ist sein bester Freund. Während Karl eigentlich Künstler ist, gibt es bei Herrn Lehmann kein eigentlich. Herr Lehmann macht den Tresen und das gefällt ihm...

Regisseur Leander Haußmann (»Sonnenallee«) hat ein weiteres Mal Berlin zu seinem Thema gemacht. Die Vorlage für sein neuestes Werk lieferte der in der Kreuzberger Kneipenszene der 80er Jahre angesiedelte gleichnamige Roman-Erstling von Sven Regener, Sänger und Texter der Band »Element Of Crime«.

»Ich hatte eigentlich erst fünf Seiten gelesen. Da war mir klar, dass ich Herrn Lehmann zum Leben erwecken muss«, sagte Haußmann. Für MTV-Moderator Christian Ulmen (27) ist die Figur des Herrn Lehmann die erste große Filmrolle. Weitere Mitwirkende sind Detlev W. Buck (Karl), Katja Danowski (Katrin), Tim Fischer (Sylvio), Michael Gwisdek (Hans) und Karsten Speck (Detlev).

Interviews

Weitere Interviews und Artikel sind im Pressefundus zu fnden.

Auszeichnungen

  • Bayrischer Filmpreis 2004 an Christian Ulmen als Bester Darsteller
  • Deutscher Filmpreis 2004 an Detlev Buck ("Karl") als Bester Nebendarsteller
  • Deutscher Filmpreis 2004 an Sven Regener als Autor des Besten verfilmten Drehbuchs
Ein profilneurotischer Musikjournalist, ein Kellner aus Kreuzberg, ein Koi-Züchter - seit 'Verschwende deine Jugend' widmet sich Christian Ulmen für Filmproduktionen sperrigen Charakteren, bei denen ein zweiter Blick lohnt.