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28.09.2003Hymne der Woche: Christian Ulmenvon Adriano Sack Das Bild wackelt, zappelt und verwischt. Tonfetzen verschwinden im Irgendwo. Immer wieder richtet sich der Blick auf das Zentrum des Geschehens: das Bier. Die ersten Minuten des Filmes "Herr Lehmann" vermitteln den Eindruck, dass der Regisseur Leander Haußmann sich mit seinem Stoff auskennt. Für einen Abend in einer Kreuzberger Kneipe der späten 80er findet er so impressionistisch treffende Bilder - er dürfte sein Leben nicht als Abstinenzler verbracht haben. Detlev Buck zeigt sich einmal mehr als begnadeter Tragikomiker, doch die Überraschung des Films ist Christian Ulmen. Bei MTV ist er fürs Schräge zuständig, den Lakoniker Lehmann spielt er wohldosiert geradeaus. Ein bestürzend reifes Debüt. Der Autor Sven Regener ist mit der Verfilmung sehr unglücklich. Bei allem Respekt: Da dürfte er der Einzige sein. |
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Gelb-grelles Hühnchen, großmäuliger Show-Host,
vielversprechender Mime, Querkopf im Fischauge,
euer Freund, neuer bester Freund?
Wer ist Christian Ulmen? |